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CirQualityOWL plus trifft Wirtschaftsministerin Mona Neubaur
Im Rahmen eines fachlichen Austauschs trafen sich Vertreter des Projekts CirQualityOWL plus – (Norbert Reichl (Food Processing) und Rolf Meyer (owl maschinenbau) – mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von NRW Mona Neubaur, am Rande des EFRE Kongresses in Essen. Ziel des Gesprächs war es, zentrale Entwicklungslinien, strukturelle Herausforderungen und strategische Perspektiven für die Circular Economy in Ostwestfalen-Lippe zu diskutieren.
Allen Beteiligten war bewusst, dass der Termin nicht ausreichen würde, um sämtliche Handlungsfelder und Projektergebnisse des Konsortiums umfassend darzustellen. Im Mittelpunkt stand daher der strategische Dialog über die Weiterentwicklung und langfristige Ausrichtung des Projekts.
Verstetigung und Transformationsansatz
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich das Konsortium intensiv mit der strukturellen Verstetigung von CirQualityOWL plus. Konkrete operative Lösungen waren nicht Ziel der Terminanfrage. Entscheidend war vielmehr die Einordnung des Projekts als dauerhafte Transformationsplattform für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region.
Impulse aus der EFRE-Konferenz
Im Rahmen der EFRE-Konferenz konnten zahlreiche inhaltliche Impulse aufgenommen werden. Besonders bereichernd waren die Beiträge zur interdisziplinären Zusammenarbeit sowie zum systematischen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Diskussionen haben verdeutlicht, wie entscheidend vernetzte Forschungsansätze, praxisnahe Pilotprojekte und transparente Kommunikationsstrukturen für eine gelingende Transformation sind.
Aus den Gesprächen und Vorträgen konnten wir viele interessante Aspekte sowie neue Ideen mitnehmen, die nun in die weitere Projektarbeit einfließen – insbesondere im Hinblick auf stärkere Kooperationen, klar definierte Schnittstellen zwischen Akteuren und eine noch engere Verzahnung von Theorie und Anwendung.
Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung von Förderstrukturen
Desweiteren haben wir unsere Sicht auf die EFRE Projekte und damit verbundene Perspektiven eingebracht:
- Stärkere Einbindung von KMU in Forschungs- und Innovationsprozesse.
- Systematische Vernetzung geförderter Projekte mit ähnlichen Zielsetzungen.
Eine strukturierte Transparenz über parallele Initiativen im gleichen Themenfeld würde Synergien heben und die Transformationsgeschwindigkeit erhöhen. Für Projektträger stellt die Identifikation komplementärer Vorhaben aktuell einen erheblichen Koordinationsaufwand dar.
Fortsetzung der Transformationsarbeit in OWL
Unabhängig vom politischen Diskurs setzt CirQualityOWL plus seine Arbeit konsequent fort:
- Vertiefung der Gespräche mit den Stadtwerke Bielefeld, der Stadt Bielefeld, dem Umweltamt der Stadt Bielefeld, der REGE (lebenswerte Arbeitswelt für die Region) und weiteren regionalen Akteuren.
- Weiterentwicklung der Circular Community OWL mit themenspezifischen Arbeitsgruppen. Green OWL und die Bertelsmann Stiftung sind hierbei ein zentraler Partner.
- Summerschool vom 24. bis 28. August an der Hochschule Bielefeld (HSBI) zum Thema Circular Economy. Neben Produktentwicklung steht insbesondere die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle in der Circular Economy im Fokus. Geplant ist zudem ein Besuch bei der Founders Foundation, um den Gründungsaspekt systematisch einzubinden.
- Mitgestaltung des Parlamentarischen Abends des Landes NRW auf Einladung von und unter der Schirmherrschaft des VDI am 18. September 2026 in Düsseldorf.
- Neuauflage des CE-Innovationsforums im Oktober mit Best-Practice-Beispielen, Lessons Learned und der Initiierung weiterer transformativer Allianzen.
CirQualityOWL plus versteht sich als Plattform für interdisziplinäre Zusammenarbeit und praxisorientierte Umsetzung. Ziel bleibt es, regionale Innovationskraft zu bündeln und nachhaltige Wertschöpfungsmodelle in der Circular Economy voranzubringen.
CirQualityOWL plus wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Land NRW gefördert.
