nachberichte
Zweiter AiSceMa-Workshop: Vom Einflussfaktor zum Zukunftsbild
Am 15. Januar 2026 trafen sich die Teilnehmenden des Projekts AiSceMa – KI-gestütztes Szenario-Management zum zweiten Präsenzworkshop in der Pioneers Factory in Bielefeld. Nach dem Auftakt im Herbst ging es nun einen Schritt weiter: von der Sammlung und Bewertung zentraler Einflussfaktoren hin zur konkreten Ausarbeitung von Zukunftsszenarien für den Maschinenbau unter dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz.
Zu Beginn wurden die Ergebnisse des ersten Workshops rekapituliert und der aktuelle Stand der Zwischenarbeit vorgestellt – strukturiert, fundiert und klar auf den Prozessverlauf ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Tages stand dann die Arbeit in Kleingruppen, in der insgesamt sechs unterschiedliche Szenarien zur Forschungsfrage systematisch analysiert und ausgearbeitet wurden.
Die Atmosphäre war konzentriert, offen und von echtem Interesse an unterschiedlichen Perspektiven geprägt. Viele Teilnehmende brachten ihre branchenspezifischen Erfahrungen aktiv ein – und sorgten so dafür, dass aus abstrakten Annahmen greifbare Zukunftsbilder entstanden.
Die Stimmung? Kurzweilig, konstruktiv und inspirierend.
Das Ergebnis? Ein weiterer Meilenstein im Szenarioprozess – und viel Vorfreude auf den dritten und letzten Workshop im März.
Das Projekt AiSceMa wird von owl maschinenbau gemeinsam mit der ScMI AG, dem Fraunhofer IEM, der WAPP GmbH umgesetzt. Ziel ist es, den Maschinenbau in OWL mit Hilfe von Szenariotechnik und generativer KI strategisch zukunftsfähig aufzustellen.
Das Projekt wird kofinanziert durch den EFRE/JTF-Fonds der Europäischen Union im Rahmen des Programms NRW 2021–2027.
