Additive Fertigungsverfahren für metallische Werkstoffe & Funktionales Design
Fachdialog Produktion

Additive Entwicklungs- und Fertigungsverfahren werden im Maschinenbau immer wichtiger. Neben der Suche nach effizenten Anwendungsmöglichkeiten für den 3D-Druck mit Metallen, sind Innovationen durch neue Funktionalitäten gefragt. Über 30 Teilnehmer kamen am 13. Juni zum Fachdialog Produktion / Arbeitskreis Additive Fertigung in das Unternehmen Krause DiMaTec, Bielefeld.

Dr. Guido Adam vom DMRC konnte empirisch zeigen, dass das funktionale Design in der additiven Fertigung große Potentiale bietet. Potentiale, die durch etablierte Produktionsverfahren gar nicht oder nur schwer realisiert werden können. Holger Nußbeck, stellvertretender Geschäftsführer der Dübör Groneweg GmbH & Co. KG, hatte entsprechendes Beispielmaterial mitgebracht. Durch ein Entwicklungsprojekt konnte das Unternehmen ein aus Metall additiv hergestelltes Bauteil auf den Markt bringen, das für die Kunden neue attraktive Eigenschaften hat. Daneben motivierte er die Teilnehmer, additive Verfahren auszuprobieren. Unterstützung darin fand er bei Dr. Rinje Brandis von Krause DiMaTec. Sowohl Materialien, Maschinen als auch Methodiken existieren bereits, jetzt geht es ums anpacken. Durch die mitgebrachten Beispiele aus verschiedenen Kundenprojekten zeigte er, dass es branchenubahängig möglich ist, die bestehenden Möglichkeiten in der Praxis einzusetzen.

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